Gerlos’ Geschichte

Entdecken Sie die interessante Entwicklung eines verträumten Alpendorfes hin zum idyllischen Urlaubsort im Zillertal.

Die Ersten Menschen, die das Hochtal aufsuchten waren Schaf- und Rinderhirten mit ihren Herden.

Der Name Gerlos leitet sich von „Gerlaise“ (=spitzes Grundstück) und „laise (=Wildbachbett) ab.

Schon früh orientierten sich die Gerloser Bewohner an der Natur um z. B. in der Energiegewinnung autonom zu sein.

 

 
 
 
 
 
 

Gerlosstraße

Vom Saumweg zur Gerlosstraße

Jahrzehntelang war der Saumweg nur wenige Meter (damals Werkschuhe) breit und mit Wägen nur schwer befahrbar. Weshalb viele Lasten auf Saumtieren oder auf dem Rücken getragen wurden.

Nach langen Diskussionen und Verhandlungen war es 1962 endlich soweit und eine 12 Kilometer lange und wintersichere Straße wurde eröffnet.

Zahlreiche Parkplätze an Aussichtspunkten laden zum kleinen „Päuschen“ ein.

Frühe ökologische Energiegewinnung

Wochenspeicher Gerlos

In dem Ortsteil Gmünd wurde während des Zweiten Weltkrieges ein großer Wochenspeicher für das Gerloskraftwerk errichtet. Von hier aus fließt das Wasser zum Krafthaus Rohrberg hinab.

Wässerfälle

Die Krimmler Wasserfälle

Die Wasserfälle gelten als großartigstes Naturdenkmal der österreichischen Alpen. Sie stehen unten dem Schutz des Europarates. In 380 Meter Gesamthöhe, aufgeteilt auf 3 Wasserfälle, stürzt die Krimmler Ache herab. Für Wanderfreudige führt ein Alpenvereinsweg entlang der Ache aufwärts.

Durlaßboden

Durlaßboden

1967 wurde der Jahresspeicher Durlaßboden, sowie das dazugehörige Kraftwerk fertig gestellt.

Jahrhundertelang gab es am Durlaßboden eine Klause, die das Wasser der Wilden Gerlos staute, um damit Holz für die Hammerwerke in Kleinboden und Jenbach triften zu können.

Daher kam auch der Name Dur(ch)laß.

Flößen | Triften

Flößen und Triften

In früherer Zeit erfolgte ein großer Teil des Holztransportes durch das Tal durch Flößen und Triften.

Die Flößerei endete in Fügen. Talaufwärts wurden die Flöße von Pferden gezogen.

Der Beruf „Flößer“ ist seit dem 19. Jahrhundert in Europa gänzlich ausgestorben.

Wappen

Die Gemeinde Gerlos

Gerlos ist die letzte Tiroler Gemeinde vor dem salzburgerischen Pinzgau. Die Grenzsituation ist auch auf dem Wappen abgebildet. Es verbindet auf einem silbernen Schild den roten Adler mit dem Salzburger Löwen. Die Gemeinde Gerlos besteht aus den Weilern Schwarzach, Gmünd, Ried, Neuried, Mitterhof, Oberhof, Innertal und Schönachtal.