Savasana- Totenstellung

Die Totenstellung zum Abschluss!

Die Totenstellung bildet den Abschluss jeder Yoga- Übungsreihe. Beim Sonnengruß wurden die Muskeln aktiviert und erwärmt. Es folgten Asanas, bei denen die Muskeln ausgiebig gedehnt, die Nerven stimuliert und die Chakren energetisiert wurden. Durch die Umkehrhaltung wurde der Parasympathikus angeregt. Nun ist der Körper bereit für eine tiefere Entspannung. Bei der Totenstellung erzeugt das Gehirn vor allem Theta-Wellen im Frequenzbereich von vier bis acht Hertz. Sie treten bei trance-ähnlichen Zuständen auf, in denen wir Zugang zu unserer Intuition und zu tief sitzenden Erinnerungen haben. Sinkt man noch tiefer in die Entspannung, verlangsamt sich das Muster zu Delta-Wellen mit einer noch niedrigeren Frequenz zwischen 0,5 und 2 Hertz. Wir sind uns unserer selbst nicht mehr bewusst.

Dr. med. Ray Long

Durchführung:
Legen Sie sich flach auf den Rücken hin. Halten Sie den Nacken lang, die Beine ausstrecken und die Füße hüftbreit locker auseinander fallen lassen, die Arme link und rechts neben den Körper legen, die Handflächen nach oben.

Körperliche Wirkung:
Entspannt den ganzen Körper

Geistige Wirkung:
Durch den Rückzug aller Sinne mit Körper und Geist eins werden.

Vorsicht bei:
Atembeschwerden, Angstzuständen und auch bei Schwangerschaft (zur Seite liegend) sollten Kopf und Brust auf ein Polster gelegt werden. Die Beine erhöhen wenn Rückenbeschwerden vorliegen. Savasana wird nicht zwischen den Asanas geübt.